040 6440956  info@orthopaedie-farbe.de

Lassen Sie sich bei Schulterschmerzen eingehend untersuchen

Die Schulter unterteilt sich anatomisch in drei Knochen. So gehört zu ihr das Schulterblatt, welches die Schultergelenkspfanne umfasst. Zudem sind der Oberarmknochen sowie das Schlüsselbein Teil der Schulter. Des Weiteren wird die Schulter von einer sogenannten Rotatorenmanschette umschlossen. Bei dieser handelt es sich um flächige Sehnen, die manschettenartig angeordnet sind.


In der Rotatorenmanschette können Risse auftreten. Dieses Phänomen ist vor allem bei über 60-Jährigen zu beobachten. Unbehandelt kommt es vor, dass sich diese Risse ausweiten. Schließlich kann eine vollständige Ruptur der Rotatorenmanschette auftreten. Mit dieser Erkrankung gehen spezifische Symptome einher. So leiden Patienten häufig unter stechenden oder ziehenden Schmerzen in der Schulter. Diese machen sich mitunter sogar noch im Nackenbereich bemerkbar. Durch die Schmerzen ist ferner die Beweglichkeit des Schultergelenks erheblich eingeschränkt.

Sollten Sie davon betroffen sein, führen wir in unserer Praxis für Orthopädie & Unfallchirurgie in Farmsen–Berne meist eine konservative Therapie durch. Dabei kann auch regelmäßige Krankengymnastik sinnvoll sein. Darüber hinaus sind operative Eingriffe an der Rotatorenmanschette denkbar. Unser Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Björn Burger, berät Sie dazu bei Bedarf umfassend.


Bei Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr ist bisweilen auch eine sogenannte Schulterverkalkung zu beobachten. Betroffene klagen häufig über akut eintretende Schmerzen an der Schulter. Diese machen sich meist unabhängig von einer Bewegung bemerkbar. Zur Linderung der Symptome behandeln wir Sie dann mit Schmerz mindernden und antientzündlichen Arzneimitteln.


Grundsätzlich liegen der Humeruskopf als Teil des Oberarmknochens sowie das Schulterblatt anatomisch eng beieinander. Im Falle einer Fehlbelastung der Schulter kann dies zu einer Verengung zwischen Schulterblatt und Humeruskopf führen. Mediziner sprechen dann von einem Impingementsyndrom. In der Folge ist es möglich, dass die Rotatorenmanschette oder der Schleimbeutel verletzt wird. Erste Anzeichen dafür sind Schmerzen in der Schulter beim Heben des Arms oder beim Abspreizen. Wenn Sie davon betroffen sind, sollten Sie Ihre Schulter als erstes schonen. Nach einer Diagnose in unserer Praxis klären wir das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

Kalkschulter (Tendinitis calcarea)

Schmerzen bei Tendinitis calcarea

Bei der Tendinitis calcarea oder auch Kalkschulter handelt es sich um eine sehr intensiv meist nachts auftretende und schmerzhafte Erkrankung der Schulter, wobei die Sehnen der Rotatorenmanschette an der Schulter betroffen sind. Dabei ist meist die Supraspinatussehne, gelegentlich aber auch andere Sehnen der Rotatorenmanschette befallen. Es treten akute entzündlichen Beschwerden auf, welche durch eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette ähnlich wie auf degenerativer Basis mit reaktiven Kalkablagerungen (Calciumhydroxyapatit-Kristalle) bedingt sind. Frauen erkranken häufiger als Männer. Die kristallinen Kalkablagerungen kann man anhand eines Röntgenbildes erkennen und somit relativ leicht diagnostizieren. Die genaue Ursache dieser Erkrankung ist weiterhin unklar, man weiss jedoch, dass kein Zusammenhang mit erlittenen Unfällen besteht.