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In unserer Praxis für Orthopädie & Unfallchirurgie in Farmsen-Berne behandeln wir verschiedenste Verletzungen des Sprunggelenks. Diese kommen im Vergleich zu anderen Verletzungen relativ häufig vor. Sie können zum Beispiel bei einem Fehltritt beim Spazierengehen oder Joggen auftreten. In den meisten Fällen erleidet dabei der Außenbandkomplex des Sprunggelenks eine Verletzung. Hierbei ist das obere Sprunggelenk deutlich häufiger betroffen als das untere. Wenn Sie sich Ihren Knöchel verstaucht haben, handelt es sich oftmals um eine Bänderdehnung. Eine solche tritt auf, sofern Sie das Gelenk über seine natürliche Bewegungsfähigkeit hinaus belasten. Grundsätzlich stellt der Knöchel eine komplexe Konstruktion dar, die das Vielfache des eigenen Körpergewichts zu tragen hat.


Der Knöchel unterteilt sich in einen Innen- und Außenknöchel. Zudem zählen Verdickungen an den unteren Enden von Waden- und Schienbein zum Knöchel. Zusammen mit dem Sprungbein bilden sie das obere Sprunggelenk. Ein verstauchter Knöchel ist in der Regel die Folge einer zu starken Auswärts- oder Einwärtsdrehung des Fußes. Dabei erfährt besonders häufig das Außenband eine Dehnung. Hier sprechen wir von einem sogenannten Supinationstrauma. Dieses geht mit einer Schwellung des betroffenen Knöchels einher. Diese kann so stark ausfallen, dass der Knöchel nur noch schwer zu erkennen ist. Darüber hinaus zieht ein Supinationstrauma einen Bluterguss an der betroffenen Stelle nach sich. Gleichzeitig leiden Patienten unter Schmerzen, vor allem beim Auftreten. Deshalb ist eine Ruhigstellung die erste Maßnahme bei einer Bandverletzung des Sprunggelenks. Außerdem ist eine Hochlagerung zu empfehlen. Des Weiteren kann ein Druckverband dabei helfen, die Schwellung zu reduzieren.


Im Allgemeinen ist jede Art der Sprunggelenksverletzung fachärztlich abzuklären. Denn neben einer Verstauchung (Distorsion) können auch vollständige Risse eines Bands vorliegen. In einem solchen Fall treten nicht nur lokale Schmerzen auf, sondern unter Umständen auch Funktionsausfälle. Von einem Bänderriss ist ebenfalls das Außenband des oberen Sprunggelenks am häufigsten betroffen. Diese Verletzung sollte zeitnah fachmedizinisch diagnostiziert und therapiert werden. Andernfalls besteht unter anderem das Risiko für eine chronische Gelenkinstabilität. Diese wiederum macht sich durch wiederholtes Umknicken bemerkbar.


Seltener als eine Bänderdehnung ist ein kompletter Bruch des Sprunggelenks. Ein solcher kann zum Beispiel durch eine falsche Bewegung beim Wandern oder Sport entstehen. Auch Sprünge aus großer Höhe ziehen unter Umständen einen Sprunggelenkbruch nach sich. Im Bereich des Sprunggelenks ist die Fibulafraktur am häufigsten. Bei dieser handelt es sich um einen Bruch des Wadenbeins. Des Weiteren kommen ebenso Schienbeinbrüche vor. Diese sind auch als Tibiafraktur bekannt. Schließlich ist es auch möglich, einen Bruch des Sprunggelenkbeins zu erleiden. Diese Fraktur ist jedoch vergleichsweise selten. Gerne gibt Ihnen unsere Praxis für Orthopädie & Unfallchirurgie dazu weitere hilfreiche Auskünfte.