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Handchirurgie

Ganglion (Überbein) - Symptome, Ursachen und Therapie

Ein Ganglion, auch Überbein genannt, ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die an der Hand oder am Handgelenk auftreten kann. Es entsteht in der Regel an einem Gelenk oder an einer Sehne. Die in der Gelenkkapsel oder in der Sehnenscheide erzeugte Flüssigkeit bildet den Inhalt des Ganglions, daher kann es sich weich oder fest anfühlen. Für die Entstehung gibt es keine spezifische Ursache, weswegen auch keine Möglichkeit besteht, vorzubeugen.

Ein Ganglion kann schmerzhaft sein, insbesondere bei Überlastung der Hand. Die Zyste verändert ihre Größe häufig mit der Zeit. Sie kann größer oder kleiner werden oder sich sogar von selbst zurückbilden.

Schienen können verwendet werden, um die mit der Aktivität verbundenen Schmerzen zu lindern. Auch entzündungshemmende Medikamente können dazu beitragen, Schmerzen zu verringern. Die Injektion von Cortison in die Masse des Ganglions kann geeignet sein, um die Symptome zu lindern. In einigen Fällen kann Flüssigkeit aus dem Ganglion entfernt werden.

Wenn nichtoperative Optionen fehlschlagen, ein Ganglion schmerzhaft ist oder die Aktivität einschränkt, kann eine Operation eine Option zum Entfernen der Zyste sein. Dazu muss möglicherweise ein Teil der betroffenen Gelenkkapsel oder Sehnenscheide entfernt werden. Die Operation zur Entfernung eines Ganglions ist ein ambulanter Eingriff, der unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass eine Ganglienzyste trotz einer Operation erneut auftritt.